Immobilienmarkt 2026: Globales Investitionsvolumen steuert auf erste Billion US-Dollar zu
Immobilieninvestitionen steuern 2026 auf die Billionenmarke zu
Der internationale Immobiliendienstleister Savills rechnet für 2026 mit einem deutlichen Aufschwung im Transaktionsgeschäft. Nach der aktuellen Savills World Research 2026 dürfte das weltweite Investitionsvolumen die Schwelle von einer Billion US-Dollar überschreiten und damit etwa 15 Prozent über dem Niveau von 2025 liegen. Zuletzt war dieses Volumen im Jahr 2022 erreicht worden.
- Wohnimmobilien: rund 30 Prozent des prognostizierten Gesamtvolumens
- Büroimmobilien: etwa 25 Prozent
- Nordamerika: erwartetes Volumen von rund 570 Milliarden US-Dollar, davon circa 530 Milliarden in den USA
- EMEA: rund 300 Milliarden US-Dollar mit einem überdurchschnittlichen Plus von etwa 22 Prozent
Trotz der positiven Perspektive warnen die Analysten vor anhaltenden Risiken. Wirtschaftliche und fiskalpolitische Gegenwinde dürften Investment- und Vermietungsmärkte weiterhin beeinflussen. Gleichzeitig beobachten die Experten eine Rückkehr institutionellen Kapitals und steigenden Optimismus unter Investoren, nachdem sich in den Vorjahren eine Phase unterdurchschnittlicher Aktivität etabliert hatte.
Savills beschreibt die Lage als potenziell durch einen «Investitionsstau» geprägt, der nun abgebaut werden könnte. Das bedeutet für Marktteilnehmende einerseits erhöhte Opportunitäten, andererseits wachsende Anforderungen an die Risikoabschätzung sowie an die Auswahl von Nutzungsarten und Standorten.
Für Investoren in Deutschland bietet das erwartete globale Momentum Chancen auf zusätzliche Kapitalzuflüsse. Zugleich bleibt lokale Marktbeobachtung essenziell: Zinsentwicklung, Mietnachfrage und wirtschaftliche Fundamentaldaten werden darüber entscheiden, wie viel vom weltweiten Aufschwung tatsächlich in nationale Portfolios gelangt.

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